Satzung

                  der Weissen Schäferhunde Bayern e. V.

                                Stand:  September 2010

                                                    § 1.

                       Name Rechtsform, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Weisse Schäferhunde Bayern e. V. (WSB). Der                                        Verein wurde im Jahre 1989 gegründet und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Schwabach eingetragen. Sitz des Vereins ist Schwabach.                                                                                                                                                      

            Das Geschäftsjahr des Vereins ist mit dem Kalenderjahr identisch.

                                                                § 2.

                 Zweck, Zweckverwirklichung, Steuerbegünstigung

    Zweck des Vereins ist die Förderung des Hundesports und der Hundezucht:

  1. Die vornehmste Aufgabe des Vereins ist es, die Mitglieder über alle Fragen der Hundehaltung und Zucht zu informieren. Diese Information geschieht unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse der Verhaltensforschung, der Genetik, der Medizin und aller sonstiger Fachgebiete, die Einfluss auf das Zusammenleben von Mensch und Hund haben.

2.Der Verein fördert die gezielte Zucht von Hunden, die im Rahmen einer verantwortungsbewussten Liebhaberzucht unter Einbeziehung aller neuzeitlichen Erkenntnisse der Genetik steht. Er distanziert

sich sowohl im Interesse des Hundes, als auch der Öffentlichkeit von der kommerziellen Ausbeutung des Hundes, der verantwortungslosen Vermehrung von Hunden und deren Handel.

3.      Zur Durchführung dieser Aufgaben bildet der Verein Zuchtwarte aus.

4.      Vorrangiges Ziel des Vereins ist die Zucht gesunder Tiere. Der Verein unterhält ein eigenes Zuchtbuchamt.

5.      Der Verein veranstaltet Ausstellungen und Zuchtschauen, die geeignet sind, die unter Ziffer 1 - 4 aufgeführten Aufgaben und Leistungen erfüllen zu helfen. Die Ausstellungen dienen primär dem Erfahrungsaustausch.

6.      Die gemeinsamen Interessen der Mitglieder werden sowohl gegenüber Behörden, als auch gegenüber Vereinen und Organisationen des Hundesports vertreten.

7.      Der Verein gibt eine eigene Zeitschrift heraus. Das Heft erscheint zweimal jährlich.

8.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 bis 68 AG). Er ist selbstlos tätig und verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf darüber hinaus keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Barauslagen im Interesse des Vereins sind

erstattungsfähig, soweit sie vom Vorstand genehmigt wurden.

9.      Der Verein strebt die kollegiale Zusammenarbeit auch in bezug auf Ausstellungen und sonstigen Veranstaltungen mit jenen Vereinen des Hundesports an, die in grundsätzlichen Fragen gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen.

10. Der WSB e. V. hält sich hinsichtlich seiner gesamten Konzeption als auch in seiner inneren             Organisation streng an die demokratischen Grundsätze.

                                                         § 3.

                                  Mitglieder

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Über die Aufnahme entscheidet nach Vorliegen eines schriftlichen Antrages der Vorstand. Gegen die ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eingelegt werden.

Der Verein besteht aus Haupt- und Familienmitgliedern. Familienmitglied kann jeder Familienangehörige eines Hauptmitgliedes werden. Familienmitglieder haben volles Stimmrecht. Sie zahlen ermäßigten Beitrag.

 

 

            § 4.

                  Aufnahmegebühr , Mitgliedsbeitrag

Die Höhe einer etwaigen Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt.

Jede Neuaufnahme wird auf einer Mitgliederversammlung und zusätzlich in der Vereinszeitschrift bekannt gegeben bzw. veröffentlicht .

                                                 

                                                  § 5.

      Beendigung der Mitgliedschaft

 Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

·        Der Austritt aus dem Verein ist nur zum 31.12. des jeweiligen Kalenderjahres möglich.

Die Austrittserklärung muss schriftlich erfolgen und dem Vorstand  3 Monate vor Ablauf des Kalenderjahres zugehen.

·         Werden die Interessen des Vereins von dem Mitglied vorsätzlich verletzt, kann ein Ausschluss erfolgen. Dies ist insbesondere der Fall

a)      bei Verstoß gegen die Satzung des Vereins

b)      bei Verstoß gegen die Zuchtbestimmungen

c)      Sofortiger Ausschluss aus dem Verein, nach zweimaliger

beabsichtigter Beitragsrückbuchung mit dem Vermerk

„Widerspruch“ oder sonst einer Schuld an die Vereinskasse

d)      wenn ein Mitglied das Ansehen des Vereins durch Wort und Schrift schädigt oder Unruhe im Verein stiftet.

Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Antrag auf Ausschließung ist dem betroffenen Mitglied zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich zu übersenden.

Gibt der Betroffene eine schriftliche Stellungnahme ab, ist diese in der Mitgliederversammlung zu verlesen. Der Beschluss über die Ausschließung wird dem nicht in der Versammlung anwesenden Mitglied von seitens des Vorstandes schriftlich bekannt gegeben.

Ein ausgetretenes oder ausgeschlossenes Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

§ 6.

Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.      Die Mitglieder sollen nach besten Kräften die Vereinsziele unterstützen und das Vereinsleben gestalten. Jedes Mitglied hat das Recht der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen und der Inanspruchnahme von Vereinseinrichtungen und kann bei Beschlüssen und Wahlen nach Maßgabe der Satzung mitbestimmen, Anträge einbringen und ein Amt übernehmen.

2.      Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins wahrzunehmen und die Satzung zu beachten.

                                                                 § 7.

                                                Vorstand

Der gesamte Vorstand besteht aus:           dem 1. Vorsitzenden,

                                                                   dem 2. Vorsitzenden,

                                                                   dem Schatzmeister,

                                                                   dem Schriftführer,

                                                       einem Beisitzer (Mitgliedervertreter).

                               

                                  § 8.

                                       Geschäftsführung und Vertretung

Vorsitzende im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich nach außen je al1eine. Die Vertretungsbefugnis ist unbeschränkt.

Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur berufen ist, wenn der

1. Vorsitzende verhindert ist.

Der Vorstand regelt die Aufgabenverteilung durch eine Geschäftsordnung. Vorstandssitzungen sind nach Bedarf abzuhalten.

     

                                                      § 9.

             Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

Ordentliche Mitgliederversammlungen finden im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden dann statt, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, wenn ein

Vorstandsmitglied vorzeitig ausgeschieden ist und wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung einer Mitgliederversammlung unter Angabe von Zweck und Grund vom Vorstand schriftlich verlangt.

 

                                                        § 10.

                 Einberufung der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung hat der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende einzuberufen. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von mindestens 4 Wochen einzuberufen.

Zur außerordentlichen Mitgliederversammlung muss eine Frist von mindestens 2 Wochen eingehalten werden.

   § 11.

                 Verfahrensordnung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Ist dieser verhindert, erfolgt die Leitung durch den 2. Vorsitzenden. Der Vorstand legt die Tagesordnung fest. Ergänzungen oder Änderungen dieser Tagesordnung können von der Mitgliederversammlung nur mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Der Mitgliederversammlung obliegt

a)      die Entgegennahme des Jahresberichts des 1. Vorsitzenden, des Rechnungsberichts des Schatzmeisters, des jährlichen Berichts der Rechnungsprüfer und der Tätigkeitsberichte der übrigen Vorstandsmitglieder, die Entlastung des Vorstandes

b)      Die Vorstandschaft wird bis auf Widerruf gewählt, die Bestätigung von 2 Rechnungsprüfern für jeweils 2 Jahre; wiederholte Bestätigung ist möglich.

Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens 10 Tage vorher beim   1.Vorsitzenden schriftlich einzureichen. Dringlichkeitsanträge in der Mitgliederversammlung sind zulässig, wenn sie von der Versammlung mit 2/3 Mehrheit als solche anerkannt werden.

Die ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmübertragungen sind sowohl bei der Mitgliederversammlung als auch bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht möglich.

Sofern Gesetz oder Satzung nichts anderweitiges zwingend vorschreiben, werden alle Beschlüsse in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst. Stellt ein stimmberechtigtes Mitglied den Antrag auf geheime Abstimmung, so ist diesem Antrag zu entsprechen und geheim abzustimmen.

Die gefassten Beschlüsse müssen unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses schriftlich niedergelegt werden. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterschreiben.

                                                    § 12.

                                                 Satzungsänderungen

Anträge auf Satzungsänderung müssen mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden. Satzungs- Änderungen können nur von der Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

 

                                         § 13.

                                Auflösung, Liquidation

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Hierfür ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder nötig.

Im Falle der Auflösung des Vereins sind die im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder die Liquidatoren.

 

                                                    § 14.

             Verwendung des Vereinsvermögens

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigt Körperschaft mit der ausschließlichen Zweckbestimmung, das Vereinsvermögen für gemeinnützige Maßnahmen des Tierschutzes zu verwenden.

                                                   § 15.   

                                         Allgemeine zur Satzung                                                         

Jedem Mitglied ist auf Verlangen ein Abdruck dieser Satzung kostenfrei zu überlassen. Auf Verstöße gegen die Satzung bei Durchführung von Mitgliederversammlungen -oder außerordentlichen Mitgliederversammlungen kann sich nur berufen, wer dies bis zum Ende der Versammlung rügt.

Im übrigen gelten die vereinsrechtlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Rechts. Die eventuelle Unwirksamkeit einer Bestimmung dieser Satzung berührt nicht die Wirksamkeit ihrer anderen Teile.

 

§ 16.                                                                                                       Versicherung

Der Vorstand ist verpflichtet, für den Verein eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, damit Mitglieder und Gäste des Clubs gegen Schäden geschützt sind, die bei der Clubarbeit entstehen können. Für darüber hinausgehende Schäden wird eine Haftung ausdrücklich ausgeschlossen.

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